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Petite Camargue Alsacienne

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Petite
Camargue
Alsacienne

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Die Forschungsstation Petite Camargue Alsacienne bietet Gastrecht für Forschende aus vielen wissenschaftlichen Disziplinen. Da die Forschungsstation in einem Naturschutzgebiet liegt, müssen die Tätigkeiten mit den Zielen des Naturschutzes vereinbar sein. Naturschutzgebiets-Management und die Auswirkungen der Landschaftspflege sind aber selbst auch dankbare Themenbereiche für Feldstudien. Seit jeher werden durch die Forschungsstation Bestandserfassungen von Tieren und Pflanzen in der Petite Camargue Alsacienne durchgeführt.

Die Forschungsstation unterstützt und untersucht auch die Zucht und Einführung von Tierarten. So wurden 1990 die ersten Schottischen Hochlandrinder als «natürliche Rasenmäher» auf den Riedwiesen eingesetzt. In den Aussengehegen der Forschungsstation werden Europäische Sumpfschildkröten (Emys orbicularis) gezüchtet, die für eine Wiederansiedlung im nördlichen Elsass vorgesehen sind. An der Beringungsstation Station Ornithologique de l'Au werden im Auftrag der französischen Vogelwarte Centre de Recherches sur la Biologie des Populations d'Oiseaux vor allem im Herbst durchziehende Vögel gefangen und beringt.

Ein weiterer Forschungsschwerpunkt in der Petite Camargue ist die Verhaltensökologie der Singvögel und speziell der Nachtigall (Luscinia megarhynchos). Viele Masterarbeiten, Doktorarbeiten und andere Forschungsprojekte werden in Zusammenarbeit mit weiteren Instituten der Universität Basel durchgeführt, insbesondere mit den Instituten für Evolutionsbiologie, für Natur-, Landschafts- und Umweltschutz, und für Physiogeographie und Landschaftsökologie. Die Forschungsstation steht auch Forschenden aus anderen Instituten Europas und der Welt zur Verfügung.

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